Mehr Absolutismus wagen – Die Monarchisten
Die Demokratie war lange Zeit eine legitime Form der Herrschaft, insbesondere in Anbetracht ihrer Fähigkeit, breite Bevölkerungsschichten und besserwisserische Querulanten zu integrieren. Doch die Legitimation der Demokratie ist Geschichte, wie die Beteiligung der Wahlberechtigten an den Wahlen zum StudentenParlament (StuPa) der Humboldt-Universität zu Berlin beweist! Die Beteiligung an der Wahl zum 16. StuPa der HU im Januar 2008 betrug 7,2 Prozent! Bachelor/Master-Studenten wollen nicht wählen, sie müssen studieren! Sie haben gar keine Zeit für die Wahrnehmung ihrer politischen Rechte und eine Institution wie das StuPa.
Das StuPa der HU erhebt einen Beitrag von 14 Euro pro Jahr und entscheidet über die Verwendung. Beitragspflichtig sind alle immatrikulierten Studenten. Der Haushalt des StuPa beträgt rund 500.000 Euro.
Die Monarchisten plädieren für Ehrlichkeit und fordern die Abschaffung der scheindemokratischen Institution StudentenParlament zugunsten eines innovativen Neuanfangs: den Rückgriff auf eine bewährte Form der Herrschaft, die absolute Monarchie! Es wird nur noch eine einzige und letzte Wahl geben! Ein Konvent wird einberufen, der einen Gesellschafts- und Herrschaftsvertrag ausarbeitet und eine Königin ausruft! Vor der Königin sind alle Untertanen gleich, ethnische Unterschiede, soziale Herkunft, Subkulturenzugehörigkeit, Studienzeiten, Behinderungen und Geschlecht spielen keine Rolle mehr.
Die Königin ist der Glückseligkeit aller verpflichtet. Dazu gehört:
Wenn schon rot, dann purpurrot! Wählt das Original!
Lang studiere die Königin! Die Monarchisten!